Grün ist die Hoffnung auf bessere Produkte

Der Green Product Award will das Umweltbewusstsein junger Designer schärfen

Green Product Head
© Green Product Award

Seit vier Jahren zeichnet der Green Product Award besonders nachhaltiges Design aus. Dabei ließ ein Teil der Wettbewerbsbeiträge, gerade auch unter den studentischen Einreichungen, Wissenslücken im Bereich Umwelt und Sustainability erkennen. Das ist umso verwunderlicher, wenn man bedenkt, dass immerhin 80% der Umweltauswirkungen eines Produktes durch das Design bestimmt werden.  

Nachhaltig Nachwuchs fördern

Deshalb haben sich Initiatoren des Green Product Awards – unterstützt von der IKEA-Stiftung – entschlossen, Ideen und Konzepte nicht erst im Nachhinein zu bewerten, sondern den Design-Nachwuchs direkt bei der Produktentwicklung zu unterstützen. In Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement entstand ein 8-stufiges Verfahren, das bei der Entwicklung eines nachhaltigen Produktes hilft: das Green Design Thinking. Mit diesem Modell können die für „grüne Designer“ relevanten Fragen zielsicher beantwortet werden: Problemfokus, Zielgruppen, Ideenentwicklung, Wert, Design, Team, Strategie und Präsentation.  

Der Know-how-Transfer findet in Zusammenarbeit mit großen Designhochschulen in Form von kostenlosen Workshops in Berlin, Köln, Leipzig und München statt. Teilnehmer, die an konkreten Konzepten arbeiten, erhalten dort direktes Expertenfeedback. Es werden Methoden vermittelt, um Ideen an den Werten Mensch, Umwelt und Business auszurichten und ein Produkt entlang des gesamten Produktlebenszyklus zu optimieren.  

Antragsteller: Delta1 gUG / Green Product Award, Berlin
Projekttitel: Know-how und Transfer für Studenten und Newcomer